
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Geschichten
A Christmas Carol - Charles Dickens
Charles Dickens
Geboren am 7. Februar 1812, in Landport, Portsmouth, in
Hampshire. Er war das zweite von acht Kindern. Seine Eltern: John Dickens
(1786–1851), Büroangestellter im Navy Pay Office in Portsmouth,
und Elizabeth (geb. Barrow, 1789–1863). Als Charles fünf
Jahre alt war, zog die Familie nach Chatham in Kent um. 1822 ließ sich
die Familie Dickens in 16 Bayham Street, Camden Town, in London nieder,
da der Vater beruflich versetzt worden war.

Eine Weihnachtsgeschichte / A Christmas Carol
1843 verfasste Dickens den Roman A Christmas Carol (deutscher Titel: Ein Weihnachtslied) mit dem er auf die Not der Armen in der Gesellschaft Englands aufmerksam machen wollte. Am 19. Dezember 1843 wurde das Werk mit Illustrationen von John Leech veröffentlicht.
Zur Geschichte: Der herzlose Geschäftemacher Ebenezer Scrooge wandelt sich zu einem gütigen, die Not der Menschen lindernden alten Herren.
Charles Dickens bedient sich hierfür der Mittel der Groteske:
Am Heiligen Abend erscheint dem alten Geizhals Scrooge der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley, der zu Lebzeiten noch geiziger als Scrooge war. Er prophezeit Scrooge ein düsteres Ende, wenn er sein Leben nicht grundlegend ändern würde.
Danach zeigt sich der Geist der vergangenen Weihnacht. Er brachte Scrooge in seine Kindheit zurück. Kurz darauf erschien der Geist der gegenwärtigen Weihnacht, der ihn ins Haus seines ärmlich lebenden Schreibers Cratchit und dessen Familie sowie in das Haus seines Neffen geleitet. Der Geist der künftigen Weihnacht schließlich führt ihn zu seinem einsamen Sterbebett und zeigt ihm seinen Grabstein. "Die Wege der Menschen deuten ein bestimmtes Ende voraus, auf das sie hinführen, wenn man auf ihnen beharrt. Aber wenn man von den Wegen abweicht, ändert sich auch das Ende“, erkennt Scrooge, läutert sich und wird fortan zu einem anderen Menschen.
25.11.2009, 21.51 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Genau hinschauen
Ein armer Reisbauer kam betrübt zum Meister und begann zu klagen: "Herr, die Menschen sind so böse und schlecht."
Der Meister fragte den Mann: "Wie kommst du darauf"?
"Ach
Meister, Menschen stehlen, betrügen, morden. Sie verletzen, verlassen
einander, beneiden und bekriegen sich. Erst letztens hat man mir ein
Handwerkzeug gestohlen!"
Der Meister fragte den Reisbauern: "Alle Menschen? Gibt es keinen Menschen, der nicht schlecht ist?"
Der
Reisbauer zögerte nicht lange und rief: "Doch natürlich. Da ist meine
Frau und mein Bruder. Meine Freunde... Ja, und da seid Ihr Meister."
"Du solltest dich schämen! Viele gute Menschen umgeben dich und sagst, ALLE seien schlecht.
Du musst einfach nur glauben was du siehst und nicht nachplappern, was du glaubst!"
20.11.2009, 15.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Die Frösche im Milchtopf
Die Frösche im Milchtopf
oder "Gib nicht allzu schnell auf"!
Auf
dem Bauernhof stand ein Eimer. Zwei Frösche kamen vorbei und waren
neugierig, was da wohl im Eimer sei. Also sprangen sie mit einem großen
Satz in den Eimer.
Es stellte sich heraus, dass das keine so
gute Idee gewesen war, denn der Eimer war halb gefüllt mit Milch. Da
schwammen die Frösche nun in der Milch, konnten aber nicht mehr aus dem
Eimer springen, da die Wände zu hoch und zu glatt waren.
Der Tod war ihnen sicher.
Der
eine der beiden Frösche war verzweifelt. "Wir müssen sterben", jammerte
er "hier kommen wir nie wieder heraus." Und er hörte mit dem Schwimmen
auf, da alles ja doch keinen Sinn mehr hatte. Der Frosch ertrank in der
Milch.
Der andere Frosch aber sagte sich: "Ich gebe zu, die
Sache sieht nicht gut aus. Aber aufgeben tue ich deshalb noch lange
nicht. Ich bin ein guter Schwimmer! Ich schwimme, so lange ich kann."
Und
so stieß der Frosch kräftig mit seinen Hinterbeinen und schwamm im
Eimer herum. Immer weiter. Er schwamm und schwamm und schwamm. Und wenn
er müde wurde, munterte er sich selbst immer wieder auf. Tapfer schwamm
er immer weiter.
Irgendwann spürte er an seinen Füßen eine
feste Masse. Ja tatsächlich – da war keine Milch mehr unter ihm,
sondern eine feste Masse. Durch das Treten hatte er die Milch zu
Butter geschlagen! Nun konnte er aus dem Eimer in die Freiheit
springen.
20.11.2009, 15.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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