Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Gedicht

11. Dezember: Vorweihnacht

Wie die Zeit fliegt. 11. Dezember und nur noch wenige Tage bis Weihnachten. Die Vorweihnacht möchte man sich ja eigentlich immer ruhig gestalten und man spricht von der "staaden Zeit", aber leider ist das gar nicht so einfach umzusetzen. Aber irgendwie gehört das inzwischen auch in die Weihnachtszeit, gell? 
Ich hab dir heute ein kleines Gedicht und ein Malblatt mitgebracht - für etwas Ruhe und Gelassenheit. 


Vorweihnacht

Bald ist Weihnacht, wie freu ich mich drauf,
da putzt uns die Mutter ein Bäumlein schön auf,
es glänzen die Äpfel, es funkeln die Stern,
wie hab`n wir doch alle das Weihnachtsfest gern.

Volksgut

Hier kannst du die Grafik als PDF herunterladen und in einer gemütlichen halben Stunde und mit etwas Muse den Kranz ausmalen. 



Nickname 11.12.2017, 11.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

9.Dezember: Von Fichten und Lametta

Ich mag Gedichte und ich freu mich, wenn meine Sammlung der Weihnachtsgedichte stetig wächst. Es ist schon eine Weile her, als ich noch Gedichte auswendig lernen musste ;-) Wie ist das bei dir? Dieses kleine Gedicht lässt sich recht schnell einprägen und vielleicht sagst du es am Weihnachtsabend vor dem Christbaum auf. 



Nickname 09.12.2017, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

4. Advent 2015

Weihnachtszeit

O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.

Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!

Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874)



Nickname 20.12.2015, 10.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL

3. Advent 2015

Es ist Advent

Die Blumen sind verblüht im Tal, die Vöglein heimgezogen;
Der Himmel schwebt so grau und fahl, es brausen kalte Wogen.
Und doch nicht Leid im Herzen brennt: Es ist Advent!

Es zieht ein Hoffen durch die Welt, ein starkes, frohes Hoffen;
das schließet auf der Armen Zelt und macht Paläste offen;
das kleinste Kind die Ursach kennt: Es ist Advent!

Advent, Advent, du Lerchensang von Weihnachts Frühlingstunde!
Advent, Advent, du Glockenklang vom neuen Gnadenbunde!
Du Morgenstrahl von Gott gesendt! Es ist Advent!

Friedrich Wilhelm Kritzinger (1816 - 1890)



Nickname 13.12.2015, 10.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL

1. Advent 2014


Es ist Advent

Die Blumen sind verblüht im Tal, die Vöglein heimgezogen;
Der Himmel schwebt so grau und fahl, es brausen kalte Wogen.
Und doch nicht Leid im Herzen brennt: Es ist Advent!

Es zieht ein Hoffen durch die Welt, ein starkes, frohes Hoffen;
das schließet auf der Armen Zelt und macht Paläste offen;
das kleinste Kind die Ursach kennt: Es ist Advent!

Advent, Advent, du Lerchensang von Weihnachts Frühlingstunde!
Advent, Advent, du Glockenklang vom neuen Gnadenbunde!
Du Morgenstrahl von Gott gesendt! Es ist Advent!

Friedrich Wilhelm Kritzinger (1816 - 1890)



Nickname 30.11.2014, 10.13 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Weihnachtsfreude, ein Gedicht


Am Himmezelt die Sterndal steh`n
Aus de Woikn owa, die Schneeflockerl weh`n
Foin owa auf die schee g`schmückt`n Baam
die in Schongau in de weihnachtlichen Strass`n steh`n daan.

Ganz leis` und sacht` deans owa foin
und in olle G`sichter a Lach`n nei moin.
Warum? Des sog i dir glei`
Weils weihnachtet und schneit -
des gfreit hoit de Leit.
© Beatrice Amberg

... falls dir das Lesen des Gedichts schwer fällt, hör es dir ganz einfach an ;-)




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Nickname 26.11.2014, 11.36 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die Christrose und der Wichtel



Die Christrose

Sie wird auch "Schneerose" genannt. Mitten in der dunkelsten Winterzeit erblüht sie als Sinnbild für die Geburt Christi.


Die Christrose als Orakel:
In ländlichen Gegenden wurden 12 Rosenknospen als Wettervorhersage verwendet. 12 Knospen für die 12 Monate und je nachdem wie sich die Knospen öffneten, sollte das Wetter im kommenden Jahr werden. Weit geöffnete Blüten deuteten schönes Wetter.


Es ist ein Ros`entsprungen

Volkslied aus dem 16. Jahrhundert

1. Es ist ein Ros entsprungen
Aus einer Wurzel zart.
Wie uns die Alten sungen,
Aus Jesse kam die Art
Und hat ein Blümlein bracht,
Mitten im kalten Winter,
Wohl zu der halben Nacht.

2. Das Röslein das ich meine,
Davon Jesaias sagt:
Maria ist's, die Reine,
Die uns das Blümlein bracht.
Aus Gottes ew'gen Rat
Hat sie ein Kind geboren
Wohl zu der halben Nacht.

3. Das Bümelein so kleine,
Das duftet uns so süß,
Mit seinem hellen Scheine
Vertreibt's die Finsternis.
Wahr' Mensch und wahrer Gott,
Hilf uns aus allem Leide,
Rettet von Sünd' und Tod.

4. O Jesu, bis zum Scheiden
Aus diesem Jammertal
Laß Dein Hilf uns geleiten
Hin in den Freudensaal,
In Deines Vaters Reich,
Da wir Dich ewig loben.
O Gott, uns das verleih.

Nickname 09.12.2012, 22.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL

6. Dezember - Nikolaus



Vom Pelzemärtel die ganze Geschicht'

Es wird schon finster um und um. -
Der Pelzemärtel geht herum
und sucht nun auf die Kinder.
Da will ich sehen, wie's euch geht,
wenn er vor unsrer Türe steht
und schaut ins Eck so hinter!

Doch seid nicht bang und nicht besorgt!
Ihr habt ja immer gern gehorcht,
das soll euch nicht gereuen.
Stellt euch nur um den Vater her;
und brummt er wie ein alter Bär,
er wird euch doch erfreuen.

Doch horch! Was schlurft denn vor dem Haus?
Ich meine gar, jetzt ist er drauß'
und streift sich ab die Füße.
Da hör ich so ein Knick und Knack,
das ist gewis der weite Sack
voll großer welscher Nüsse.

Es schellt und gellt, das Haus geht auf.
Er geht die Stiege schon herauf
mit seinen großen Socken.
Das kollert
und bollert,
das holpert
und stolpert,
doch seid nur nicht erschrocken!
Die Kinder schauen
voll Angst und Grauen
und wagen keinen Schnauf.
Pelzmärtel trappt,
die Klinke klappt,
die Stubentür geht auf.
Da steht er den im Zottelrock
mit einem ungeheuern Stock
und hat von fürchterlicher Art
gar einen langen, langen Bart;
schleppt auch zwei Säcke mit sich her,
den einen voll, den andern leer,
der ist geschnallt in seinen Gurt.
Jetzt aber murmelt er und schnurrt:
"Weil in die Stuben
ich zu dir komm,
sag, sind die Buben
auch brav und fromm?"
"Kann sie loben!"
"Sitzen sie am Schreibetisch
immer fleißig, immer frisch?
Sitzen sie in ihrer Schul'
oben auf dem ersten Stuhl?"
"Alle droben!"
"Führen die Mädchen
Nadel und Fädchen?
Stricken sie,
flicken sie?
Sind sie zu der Arbeit flink
auf der Mutter ersten Wink?
Hören sie in einem fort
auf des Vaters erstes Wort?"
"Sie hören gern und gehorchen
und machen uns wenig Sorgen!"
Plumps -
da tut's einen Fall,
plumps -
da tut's einen Knall!
Offen ist der große Sack,
und da geht es: Knack, knack, knack;
und die Nüsse
kriegen Füße,
rudeln
und hudeln
da hinaus
und dort hinaus
und wackeln die ganze Stube aus.
Und die Kinder
springen hinter
und packen
und sacken
und haschen
und klauben
in Taschen
und Hauben.
Das freut den Pelzemärtel sehr
und sagt: "Nun geb ich euch noch mehr."

Und wirft auch noch in jedes Eck
einen große, großen Märtelsweck,
bestreut mit Zucker und Mohn,
und spricht mit freundlichem Ton:
"Fürchtet euch nicht
vor meinem Gesicht!
Bin jedem Kind gut,
das nichts böses tut.
Gebt mir einen Patsch!
Platsch,
das freut mich heut,
ihr kleinen Leut'.

Nun, Kinder, seid mir ja recht fromm!
Dann bring ich, wenn ich wiederkomm,
dass ihr euch verwundert,
Nüsse, mehr als hundert,
und einen Weck, so groß wie ich.
Ade, ihr Kinder, denkt an mich!"
Nun rollt es
und trollt es
die Stiegen hinunter.
Wollt einer erschrecken
und sich verschrecken,
es wär kein Wunder.

Wer aber brav ist ohn' Unterlaß,
dem ist das alles nur ein Spaß.
Der fürchtet nicht den Zottelrock
und nicht den ungeheuren Stock.
Der zappelt nicht
als wie ein Fisch
und krabbelt nicht
gleich unter den Tisch.
Der kann sich auf den Märtel freuen,
den alle bösen Kinder scheuen.

Friedrich Wilhelm Güll (1812-1879)

Nickname 06.12.2011, 00.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Frost




Winter, du rauher Mann,
Winter, ich lieb' dich nicht!
Zitternd vor deinem Frost
Strebe ich auf zum Licht.

Fritz Lemmermayer (1857 - 1932)
deutscher Schriftsteller und Journalist

Nickname 25.11.2011, 17.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL

4. Advent

Lied im Advent

Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!

Matthias Claudius
(1740 - 1815)



Nickname 19.12.2010, 10.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL