
Blogeinträge (themensortiert)
Thema: ∼* Gedichte
Weihnachten
Überall das Süße spendend,
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend -
Solch ein Fest ist uns bescheret,
Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder,
Hin und her und immer wieder.
Aber, Fürst, wenn dir′s begegnet
Und ein Abend so dich segnet,
Daß als Lichter, daß als Flammen
Vor dir glänzten allzusammen
Alles, was du ausgerichtet,
Alle, die sich dir verpflichtet:
Mit erhöhten Geistesblicken
Fühltest herrliches Entzücken.
Johann Wolfgang von Goethe
(28.08.1749 - 22.03.1832)
24.12.2009, 20.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Weihnachtslied
Das uns von der Hölle gerettet,
Da lag's auf der Krippe bei finstrer Nacht,
Auf Stroh und Heu gebettet;
Doch über der Hütte glänzte der Stern,
Und der Ochse küßte den Fuß des Herrn.
Halleluja, Kind Jesus!
Ermanne dich, Seele, die krank und matt,
Vergiß die nagenden Schmerzen.
Ein Kind ward geboren in Davids Stadt
Zum Trost für alle Herzen.
O laßt uns wallen zum Kindlein hin,
Und Kinder werden in Geist und Sinn.
Halleluja, Kind Jesus!
Hans Christian Andersen
(1805-1875)
24.12.2009, 19.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Der Baum in der Wüste
Nach Ägypten auf der Flucht,
Von des Tages Wandrung müde,
in dem Schatten Ruhe sucht,
Da sie zu des heil’gen Kindleins
Labung bang nach Früchten spät:
Schaut sie endlich in der Wüste
einen Baum, der einsam steht.
Seine Zweige schwer belastet
Sind mit Früchten reich geschmückt,
Was die liebevolle Mutter
Ob des Kindleins hoch entzückt.
Wie sie sich dem Baume nahet,
Von den Früchten pflücken will,
sieht sie, dass zu hoch sie hangen,
Und sie weint betrübet still.
Doch des Baumes schlanke Zweige
Neigen nun zur Erde sich,
Gleich als ob sie freundlich sprächen:
Heilige Maria, brich!
Brich die Früchte, die wir bieten
Dir und dem geliebten Kind,
Dem wir, gleichwie des Erschaffnen
Alle, untertänig sind.
Und Maria brach die Früchte
Und pries Gottes Allmacht laut,
Niederkniend voll der Demut,
Als das Wunder sie geschaut.
Franz Graf von Pocci
(1807 - 1876 )
18.12.2009, 18.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Zur Weihnachtszeit
Was leuchtet durch die Nacht so helle
Und weckt das Haus mit heil'gem Graus?
Ein Kind tritt aus des Himmels Schwelle
Und klopft ans ird'sche Lebenshaus.
Wer hat die Tür so fest verschlossen,
Daß es so lange harren muß?
Das Kindlein klopfet unverdrossen,
Der Mutter scheint's ein Todesgruß.
Mit Schmerz und Tod hat sie gerungen,
Weil ihr das Kind verloren schien,
Und unverhofft ist's eingedrungen,
Sie sieht in ihm ihr Leben blühn.
Ja, wo ein Kind der Welt geboren,
Da scheint die Nacht wie Tag so klar,
Die Nachbarn grüßen an den Toren,
Als finge an ein neues Jahr.
Nur Hirten kennen ganz den Segen,
Der durch Geburt die Welt erneut,
Wenn sie das Lamm zur Mutter legen,
Die Mutter sich am Anblick freut.
Der Anfang lag im ew'gen Geiste,
Im Menschenwillen lag er nicht,
Und wie der Hochmut sich erdreiste,
So bildet Kunst kein Angesicht.
Ein jedes Kind ist neuerfunden
Und überrascht das Mutteraug',
Verborgne Zukunft wird entbunden
In seinem ersten Lebenshauch.
Die Mutter freut sich nun der Erde,
Von der sie schon der Schmerz erhob,
Und schnell vergessen ist Beschwerde
In dieser
Schöpfung erstem Lob.
Es fließen ihre Wonnezähren,
Sie tritt zurück ins
Paradies,
Das Weib wird selig durch Gebären,
Und die Erlösung ist so süß.
Doch
keine, die nicht ist geweihet
Durch Gottes Geist, durch Engelgruß,
Erträgt, was heut
Maria freuet
In ihres Kindes erstem Kuß:
Was Hirten Engeln nachgesungen,
Was himmlisch ihr verkündet ist,
Daß sie von Gottes Geist durchdrungen.
Und daß ihr Kind
der heil'ge Christ.
In Freudentaumel würde brechen
Das stärkste Herz in Weibesbrust,
Wenn Engel aus dem Himmel sprechen:
Dein Kind ist Gott, des Himmels Lust.
Nur eine Jungfrau kann's ertragen,
Der ird'sche Lust noch unbewußt,
Daß diese Weihe heil'ger Sagen
Jetzt ruht an ihrer keuschen Brust.
Maria selbst muß sich in Sorgen
Zerstreun beim heil'gen Kind im Stall,
Daß sie erträgt den freud'gen Morgen,
Sie winket still dem Hirtenschall.
Sie winkt, daß sie ihr Kind nicht wecken
Mit ihrem Jubel auf der Flur,
Sie muß das Kind im Frost zudecken,
Den Frühling menschlicher Natur.
Es kann die Welt noch nicht erlösen
Von ihres Winters harter Zeit,
Sie dient noch neben ihm dem Bösen,
Zur Prüfung dient ihr noch der Streit;
Und alle Weisen werden kommen
Und bieten ihm Geschenke dar,
Und haben doch noch nicht vernommen,
Was dieses Kind urewig war.
Allmählich wird die Welt sich stärken,
Zu schaun sein göttlich Angesicht,
Wenn sich in treuer Liebe Werken
Das Auge weiht dem neuen Licht.
Doch keiner kann voraus verkünden,
Wann diese Welt dem
Ew'gen reift,
Wann Er von Tugenden und Sünden
Mit Richterhand die Hülle streift.
Wer wagt von uns mit ird'schen Ohren
Zu hören dieses Tags Gebot,
Wenn aus den hohen Himmelstoren
Vernichtung unsrer Erde droht,
Und hier des Winters ew'ges Reich,
Und die erkoren, die verloren,
Sich scheiden für die Ewigkeit
Achim von Arnim
( 26.1.1781 bis 21.1.1831)
16.12.2009, 17.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Barbarazweige
Drei Zweiglein vom Kirschenbaum,
Die setzt′ ich in eine Schale,
Drei Wünsche sprach ich im Traum:
Der erste, daß einer mich werbe,
Der zweite, daß er noch jung,
Der dritte, daß er auch habe
Des Geldes wohl genung.
Weihnachten vor der Mette
Zwei Stöcklein nur blühten zur Frist: -
Ich weiß einen armen Gesellen,
Den nähm′ ich, wie er ist.
Martin Greif
(18.06.1839 - 01.04.1911)
04.12.2009, 09.39 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Zwei helle Sternlein
aus dem Rheinland
|
Zwei helle Sternlein funkeln |
29.11.2009, 20.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Vorfreude
Singen, lachen und
große Augen machen?
Liegt vielleicht etwas in der Luft?
Ist es der Weihnachtsduft?
Oder ist es, weil Schneeflocken wirbeln herum
- wie diese Kinder ... dideldidum ...
Beides ist richtig, drum freu`n sie sich ja!
Die Weihnachts- und Winterzeit ist da!
© Beatrice Amberg
25.11.2009, 14.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Kleiner Kerze heller Schein
Kleiner Kerze heller Schein
leuchtet in den Raum hinein
ihr zuzusehen ist ein Vergnügen
nur der Wind könnt`es betrüben
Kleiner Kerze heller Schein
leuchtet ins Gesicht hinein
Wärme spendet sie für Groß und Klein
will Licht für alle Menschen sein
Kleiner Kerze heller Schein
leuchtet in das Herz hinein
flackert fröhlich und so munter
alle Sorgen gehen unter.
©Beatrice Amberg

21.11.2009, 00.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Aus Ostpreussen
Wärst du, Kindchen, im Kaschubenlande,
wärst du Kindchen, doch bei uns geboren!
Sieh, du hättest nicht auf Heu gelegen,
wärst auf Daunen weich gebettet worden.
Nimmer wärst du in den Stall gekommen,
dicht am Ofen stünde warm dein Bettchen,
der Herr Pfarrer käme selbst gelaufen,
dich und deine Mutter zu verehren.
Kindchen, wie wir dich gekleidet hätten!
Müsstest eine Schaffellmütze tragen,
blauen Mantel von kschubischen Tuche,
pelzgefüttert und mit Bädernschleifen.
Hätten wir den eigenen Gurt gegeben,
rote Schuhchen für die kleinen Füsse,
fest und blank mit Nägelchen beschlagen!
Kindchen, wie wir dich gekleidet hätten!
Kindchen, wie wir dich gefüttert hätten!
Früh am Morgen weißes Brot mit Honig,
frische Butter, wunderweiches Schmorfleisch,
mittags Gerstengrütze, gelbe Tunke.
Gänsefleisch und Kuttelfleck mit Ingwer,
fette Wurst und goldnen Eierkuchen,
Krug um Krug das starke Bier aus Putzig!
Kindchen, wie wir dich gefüttert hätten!
Und wie wir das Herz dir schenken wollten!
Sieh, wir wären alle fromm geworden,
alle Knie würden sich dir beugen,
alle Füsse Himmelswege gehen.
Niemals würde eine Schneue brennen,
sonntags nie ein trunkner Schädel bluten,
wärst du, Kindchen, im Kaschubenlande,
wärst du, Kindchen, doch bei uns geboren!
20.11.2009, 22.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Aus Salzburg

Still, still, still,
weils Kindlein schlafen will.
Die Englein tun schön jubilieren,
bei dem Kripplein musizieren.
Still, still, still,
weils Kindlein schlafen will.
Schlaf, schlaf, schlaf,
mein liebes Kindlein, schlaf!
Maria will dich niedersingen,
ihre ganze Lieb darbringen
Schlaf, schlaf, schlaf,
mein liebes Kindlein, schlaf.
20.11.2009, 22.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL

- ** Advent
- ∼*∼ Aktionen
- *∼ Backstube
- *∼ Brauchtum
- **∼ Christkind
- *∼∼ Dekorativ
- *∼∼ Engel
- *∼ Erzählungen
- *∼ Filme
- ∼* Gedichte
- ∼∼* Hören
- *∼ iPhone u.ä.
- ∼*∼ Kalender
- ∼* Liedgut
- ∼∼* Märkte
- ** Mitnehmsel
- ∼* Nikolaus & Co.
- ∼* Post / Advent
- ∼* Post / Backstube
- ∼* Post / Frohes Fest
- ∼* Post / Lied
- ∼* Post/ Nikolaus
- ∼* Post / Weihnachtszeit
- ∼* Post/ Winter
- **∼ QuerWeihnacht
- ∼*∼ Stimmung
- *∼∼ Tannenbaum
- ∼∼* Tipp
- * Unterhaltung
- *∼∼ Wissenswertes
- * Zauberhaftes


Captcha Abfrage
| BLW |
|
Viel Spass mit all den neuen Features der aktuellen Version
Die BLW´s |
| 17.12.2006-10:58 |
|
|

- Advent ist im Dezember
- Bäuerinnentreff Advent
- B.E.A. Weihnachtszeit
- Birgits Adventskalender
- BlueLionWebdesign
- Brunis Adventskalender
- Christmas online.nl
- DesignBlog.de
- Dreams4Ever Advent
- Ellisas Advent
- Gartenliteratur Advent
- GarsonDesign
- Global Christmas
- Herbert Laass Advent
- Kinderweihnachten
- Kuschelkatzen Weihnacht
- Literaturcafe Advent
- MärchenBlog
- Maris Advent
- Nikolaus.net
- Northpole.com
- Rund ums Baby Advent
- Weihnachten.net
- Weihnachten im Schuhkarton
- Weihnachtsgrüsse.net
- Weihnachtsmarkt D
- Beas Weihnachtszeit
- Weihnachtsseiten.de
- Weihnachtsmanndorf
- Weihnachtszeiten.de
- Weihnachten.at
- Weihnachtsrezepte
- Weihnachtsgedichte.org
- Weihnachtskrippen
- Zottelbären Advent








